
Wie geplant und angekündigt, bin ich heute in Hildesheim den Minerva-Lauf der Universität gelaufen. Mit dem Ergebnis von 20:45 Minuten war ich nicht ganz zufrieden, durfte mich aber dennoch erste Frau und Gesamt-Vierte nennen. Dabei hatte ich ab KM 3 Seitenstiche, die so stark waren, dass ich schon dachte, mein letztes Sekündchen hätte geschlagen.
Rechnet man allerdings die Malaisen in der Vorbereitung mit ein, so stimmt mich die Teilnahme an dieser neuen Laufveranstaltung, die in den kommenden Jahren mehr Zulauf verdient, doch insgesamt froh. Die Atmosphäre war sehr nett, es gab einen Spielmobil-Parcours für Kinder, auf dem ich mich nach dem Rennen natürlich nach Herzenslust vergnügte, und auch einen Kuchen mit Kaffee für den "guten Zweck" (Stipendienprogramm der Uni) verzehrte ich noch.
Wenn ich behaupte, dass die Teilnahme nicht eben weise war, dann, weil ich mich seit Anfang der Woche (da absolvierte ich auf dem Laufband in Thessaloniki ein hartes Intervalltraining) mit einem Kratzen im Hals und ein klein wenig gestörtem Wohlbefinden 'rumschlage. Wobei ich diese Symptome mal auf den "Work hard, party-Hard"-Lebensstil auf der besuchten Konferenz zurückführe ;-)
Gelohnt zu haben scheinen sich jedenfalls die Tempotrainings (z.B. 6x800 in 4:16 Min.), denn zumindest auf den ersten Kilometern konnte ich im Schnitt deutlich unter 4 Minuten bleiben, ohne ein starkes Anstrengungsgefühl zu spüren. (Ja, ich weiß, die anschließenden Seitenstiche sprechen eine andere Sprache...)
So, jetzt geht es erstmal auf ein entspanntes Wochenende in den Harz. Es gäbe noch einiges zu sagen, aber...
