Wenn es mir heute weiterhin so schlecht gegangen wäre wie gestern, hätte ich keinen Fuß vor die Tür gesetzt. Alerdings: zwei faule Tage mit Lektüre im Sessel und nur raus zum Einkaufen - das entspricht ganz und gar nicht meinem Temperament. Daher der Entschlus: heute geht's mir wieder gut und ich mache Sport.
Gesagt, getan. Um 8 Uhr war ich denn auch schon problemlos aus den Federn. Die Wohnung durchgelüftet und klare Sonntagsluft ohne lästige Hintergrundgeräusche der nahen Straße genossen. Dann kurz ins Internet und dabei einen Pfefferminztee getrunken, denn so wie sich meine Kehle anfühlt, bin ich ziemlich dehydriert. Und anschhließend die neue, schön weiße wattierte Jacke übergezogen und raus.
Da es hinter dem Haus noch seeeehr glatt war, versuchte ich's erst gar nicht am See, sonden rannte lieber ein paar Runden durch Stadtviertel. 9,5 Kilometer in 47 Minuten. Das konnte ich zwar rein statistisch schon mal besser, aber dafür, dass ich gestern noch dachte, ich liefe "nie wieder" war's recht gut und angenehm, endlich mal wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.
Morgen fängt die neue Woche an, eine mehr (die vorerst letzte) mit "verschärftem" Trainingspensum. Dann wird gespart für den Doppelmarathon am 31.1./01.2. und anschließend die Form mit Spaß erhalten. Die Gefahr ist damit umschifft und der seelische und läuferische Frieden hergestellt.
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Sonntag, 18. Januar 2009
Freitag, 16. Januar 2009
Juchuuu, Glatteis!
Es ist mal wieder spät geworden deshalb nur ein kurzes Update von mir. Habe mich gestern Abend anderen Interessen gewidmet und war deshalb heute Morgen laufen. Obwohl man's so eigentlich nicht nennen kann; während innerstädtisch der Verkehr langsam wieder seine normale Fließgeschwinigkeit erreicht, sind meine außerstädtischen Reviere jetzt wirklich richtig fies vereist. Laufen, so dass man das Gefühl hat, entweder vorwärts zu kommen oder doch wenigstens entspannt und eins mit sich und der Welt zu sein, geht da nicht mehr. Heute war ich viel zu sehr mit meinem Gleichgewichtssinn beschäftigt - und latschte auf den letzten Kilometern in eine eiskalte Pfütze *blääääh*
Unter diesen Umständen nehm' ich da mal als Zeichen des Himmels. Werde morgen nur meine Kopf anstrengen; und vielleicht ein kleines Bisschen meine Arm- und Bachmuskeln. Ob Ausrede oder nicht: bei DEN Streckenverhältnissen muss ich keine Kilometer fressen!
Unter diesen Umständen nehm' ich da mal als Zeichen des Himmels. Werde morgen nur meine Kopf anstrengen; und vielleicht ein kleines Bisschen meine Arm- und Bachmuskeln. Ob Ausrede oder nicht: bei DEN Streckenverhältnissen muss ich keine Kilometer fressen!
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